Die Musik, die ich in meiner Kindheit gehört habe. Die Musik, die ich wahllos aus dem CD-Regal, aus dem Plattenschrank meiner Mutter geholt habe. Gehört habe, auch um andere zu beeindrucken. Gehört habe, weil ich sie schön fand. Musik, die im Soundtrack meines Lebens ganz am Anfang stehen würde. Musik, die ich laut mitsang, teilweise in Fantasieenglisch. Musik, die mir jetzt peinlich sein könnte. Ist sie aber nicht. Denn alles davon gehört zu meiner Geschichte. Wenn ich die Musik jetzt höre, dann kommen Erinnerungen zurück. Und bei einigen von diesen Liedern wird mir ganz anders, wenn ich merke, wieviel diese Musik mir doch bedeutet hat, vieviel ich von dieser Musik beeinflusst worden bin, wie gut ich auch heute noch mitsingen kann, wieviel sie mir immernoch bedeutet.
Wenn ich Kinder habe, dann werden sie ausschließlich diese Version des Rattenfängers von Hameln hören.
Damals hab ich dieses Lied nicht verstanden, irgendwie fand ich es traurig, aber wohl nur wegen der Melodie. Und heute? Ist es nicht einfach unglaublich tragisch und doch so ergreifend nüchtern.
Wenn ich Kinder habe, dann werden sie ausschließlich diese Version des Rattenfängers von Hameln hören.
Damals hab ich dieses Lied nicht verstanden, irgendwie fand ich es traurig, aber wohl nur wegen der Melodie. Und heute? Ist es nicht einfach unglaublich tragisch und doch so ergreifend nüchtern.



